Wissenswertes zugebrauchten Tresoren

Informationen über Gebrauchttresore – Wichtiges vor dem Kauf eines gebrauchten Tresors

Auf dem Tresormarkt gibt es eine Menge gebrauchte Tresore im Angebot. Teils aus Inzahlungnahmen, oftmals sogenannte Leasingrückläufer oder Ankauf-Tresore.

Viele dieser Gebrauchttresore entsprechen jedoch nicht den heutigen Ansprüchen an neue Tresore in Hinblick auf Einbruch oder Feuerschutz.

Oftmals werden z.B. bei Ebay gebrauchte Tresore als Panzerschrank, Wertschutzschrank, als Datensafe bzw. Datensicherungsschrank, Feuerschutztresor oder Dokumententresor angeboten, die nach alten Richtlinien gefertigt wurden (z.B. Stahlschrank nach VDMA 24992) – diese sind mit heutigen Sicherheitsstandards nicht vergleichbar. Das sollte immer im Vorfeld mit der eigenen Versicherung abgesprochen werden.

Einige dieser gebrauchten Tresore stammen aus z.B. geschlossenen Bankfilialen, sogenannte Cashsafes, das sind Tresore aus Geldautomaten. Diese Cashsafes werden z.B. als GE II ( Geldausgabeeinheit ) betitelt. Hier besteht der größte Schwachpunkt in der Sicherheit durch einen Schlitz, durch den die Geldscheine in und aus dem Safe transportiert werden. Diese Öffnungen der Geldschränke werden öftmals nur notdürftig oder gar nicht verschlossen und bieten dem geübtem Einbrecher die optimale Gelegenheit sich schnell und unkompliziert, teils sogar ohne jegliche Beschädigung, Zugang zum Inhalt zu verschaffen. Oft werden diese gebrauchten Banktresore auch direkt mit diesem Einwurfschlitz oder Schacht beworben.

Aber hier ist Vorsicht geboten, denn im Schadensfall ersetzt die Versicherung Ihnen vielleicht nicht den Inhalt, da diese gebrauchten Banktresore Ihnen nicht den Schutz eines Wertschutzschrankes der VdS bzw. ECB.S geprüften Klasse bzw. Widerstandsgrad N/O bis VI bieten. Auch sind die heutigen Vorgaben an den Feuerschutz ( S60P oder S120P bzw. S60 DIS oder S120 DIS nach 1047-1 oder NT Fire 017 ) oftmals nicht gegeben. Bei den Feuerschutztresoren ist zusätzlich darauf zu achten, dass diese mit einer speziellen Brandschutzdichtung versehen sind. Ein Dichtungstausch bei diesen Tresoren sollte ebenfalls erfolgen.

Zusätzlich gibt es bei den Gebrauchttresoren das Risiko, dass dort noch die Schlösser verbaut sind, mit denen Sie geliefert wurden. Wissen Sie, ob noch weitere Schlüssel zu dem Tresor existieren? Das Risiko, dass sich jemand einen weiteren Schlüssel zu diesem Gebrauchttresor hat nachmachen lassen, oder bei Tresoren mit Elektronikschloss noch Programmierungen vorhanden sind, mit dem Ihr Tresor jederzeit zu öffnen ist, tragen Sie in dem Moment ganz alleine. Achten Sie deshalb darauf, dass bei einem gebrauchten Safe immer auch das Schloss getauscht wird. Dabei ist die Zertifizierung nach EN 1300 zu beachten. Ein seriöser Anbieter von gebrauchten Tresoren wird dies stets mit anbieten bzw. von sich aus bereits das Schloss tauschen.

Denn Öffnungen, Reparaturen, Umrüstungen auf neue Schlosssysteme bei gebrauchten Tresoren sollten nur von Fachleuten durchgeführt werden. Nur so bleibt der Versicherungsschutz Ihres Gebrauchttresors erhalten. Sobald Arbeiten an Wertbehältnissen von Unbefugten ohne VdS-zulassung vorgenommen werden, kann die Zertifizierung des Wertschrankes erlischen. Im Falle eines Einbruchschadens werden durch die Begutachtung des Tresors im Nachhinein alle nachträglichen Arbeiten sichtbar und wenn dann keine Unterlagen vorliegen, die den Umbau durch Fachpersonal belegen, kann die Versicherung die Regulierung des Schadens mindern bzw. sogar verweigern.

Wir stellen sicher, dass alle unsere Tresore geprüft, gewartet und entsprechend allen Richlinien überarbeitet wurden und dass die Schlösser komplett gelöscht, resettet und auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wurden. Bei Tresoren mit Schlüsselschlössern werden diese getauscht und durch generalüberholte oder fabrikneue ersetzt.

So ist die maximale Sicherheit gewährleistet.
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